Böden und Sedimente
Archäologische Böden, Kolluvien, Nutzungsschichten, Verfüllungen, Dark Earth und begrabene Horizonte bewahren mehrere Informationsebenen.
Forschungsprogramm
Wir untersuchen, wie langfristige Beziehungen zwischen Menschen und Landschaften in Böden, Sedimenten und räumlichen Strukturen aufgezeichnet werden.
Archäologischer Kontext wird mit Geochemie, Isotopen, historischen Quellen und räumlichen Daten verknüpft.
Forschungsrahmen
Human Earth Lab betrachtet Boden und Sediment nicht nur als Analysematerial. Sie sind Prozessarchive, die gemeinsam mit Archäologie, Landschaft und historischen Quellen gelesen werden können.
Archäologische Böden, Kolluvien, Nutzungsschichten, Verfüllungen, Dark Earth und begrabene Horizonte bewahren mehrere Informationsebenen.
Wir fragen, wie Siedlung, Landwirtschaft, Produktion, Abfall, Erosion und andere Prozesse messbare Signale erzeugen.
Ergebnisse werden mit Stratigraphie, räumlichen Daten, historischen Karten und weiteren unabhängigen Evidenzquellen verknüpft.
Kernfragen
Einzelne Projekte unterscheiden sich in Umwelt und Chronologie, kehren aber zu denselben grundlegenden Problemen zurück.
Wir unterscheiden Signale von Besiedlung, Abfall, Produktion, Landwirtschaft, Baumaterialien und postdepositionellen Prozessen.
Wir verfolgen langfristige Landwirtschaft, Erosion, Siedlungsaufgabe, Vegetationswandel, Wasserregime und Veränderungen der Landnutzung.
Feldstratigraphie wird mit Geochemie, Isotopen, Mikromorphologie, GIS, historischen Quellen und statistischer Analyse verbunden.
Forschungsschwerpunkte
Archäologische Böden, Kolluvien, Nutzungsschichten, Verfüllungen, Dark Earth und begrabene Horizonte werden als Aufzeichnungen vergangener Prozesse verstanden.
Wir untersuchen langfristige Landwirtschaft, Düngung, Erosion, Beweidung, Bodenfruchtbarkeit und die Beziehungen zwischen Siedlungen und Feldern.
Wir untersuchen urbane Schichten, Märkte, Abfälle, fäkale Einträge und Sedimente, die durch alltägliche Aktivitäten entstanden sind.
Element- und Isotopensignale dienen zur Untersuchung von Gebäuden, Abfall, Produktion, Bestattung, Konflikt und anderen Formen menschlicher Aktivität.
Wir kombinieren GIS, historische Karten, räumliche Modellierung, Datenworkflows und publikationsreife Visualisierungen.
Wie Interpretation entsteht
Stratigraphie, Kontext und kontrollierte Beprobung.
Elementare Signale menschlicher Aktivität und von Materialien.
Schichtbildungsprozesse im mikroskopischen Maßstab.
Landnutzung, Düngung und biologische Einträge.
Räumliche Muster, Vergleich und Reproduzierbarkeit.
Ein Ergebnis, verknüpft mit Studie, Daten und Forschungsstandort.
Interpretation auf mehreren Maßstabsebenen
Chemische, isotopische und sedimentäre Eigenschaften eines konkreten Kontextes.
Beziehungen zwischen Schichten, Befunden, Aktivitäten und Bereichen einer Siedlung.
Räumliche Beziehungen, Erosion, Landwirtschaft, Wasser und langfristige Landnutzung.
Vergleich von Prozessen über Nutzungsphasen, Standortaufgabe und spätere Landschaftsentwicklung hinweg.
Vernetzte Forschung
Das Forschungsprogramm ist so angelegt, dass einzelne Standorte keine isolierten Fallstudien bleiben. Jeder prüft einen spezifischen Prozess und trägt zugleich zu einem gemeinsamen methodischen Rahmen bei.
Unterschiedliche archäologische und landschaftliche Archive vergleichen.
Standorte erkunden →Sehen Sie, wie Beprobung, Laboranalyse, GIS und Interpretation miteinander verbunden sind.
So arbeiten wir →Publikationen und weitere Ergebnisse, in denen Methoden und Interpretationen geprüft werden.
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