FORSCHUNGSMETHODE

Korngröße & Sedimentologie

Sedimenttextur, Transport und Veränderungen der Ablagerungsumgebung.

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Was die Methode zeigt

Sedimenttextur und ihre Veränderung zwischen Schichten und im Profil.

Wie wir sie in HEL einsetzen

Am Wenzelsplatz und in Mikulčice ist die Korngröße Teil der Multi-Proxy-Interpretation von Boden-Sediment-Prozessen und Dark Earth.

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Wie die Methode funktioniert

Die Korngrößenanalyse bestimmt die Anteile verschiedener Partikelgrößen. Je nach Material werden Siebung, Sedimentationsverfahren oder Laserbeugung eingesetzt; Ergebnis ist eine Verteilung und nicht nur ein Einzelwert.

Veränderungen können Materialquelle, Transportenergie und Ablagerungsweise widerspiegeln, aber auch spätere Pedogenese, Bioturbation und anthropogene Umlagerung. In Siedlungs- und Stadtschichten nutzen wir Korngröße daher vor allem innerhalb einer Multi-Proxy-Rekonstruktion.

Wie das Ergebnis zu lesen ist

Ähnliche Verteilungen können durch unterschiedliche Prozesse entstehen. Entscheidend sind stratigraphische Lage und unabhängige Proxys.

Am aussagekräftigsten in Kombination mit

Mikromorphologie, Geochemie, magnetischer Suszeptibilität und detaillierter Sedimentbeschreibung.

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Praktisch

  • Input / MaterialBoden- oder Sedimentprobe
  • Skala / AuflösungProbe / Schicht und Trends im Profil
  • Probenahme / Vorbereitungrepräsentatives Material aus definierten stratigraphischen Einheiten
  • Typischer OutputKorngrößenverteilungen und Texturvergleiche

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Grenzen und Kontrolle

Korngröße allein bestimmt die Herkunft einer Schicht nicht; in HEL wird sie mit Stratigraphie, Geochemie und weiteren Proxies gelesen.

HEL-Beispiele

Wenzelsplatz, Mikulčice-Valy

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Literatur und HEL-Studien

Ausgewählte Studien, auf denen die Methodenbeschreibungen und HEL-Beispiele beruhen.