FORSCHUNGSMETHODE

Magnetische Suszeptibilität

Magnetische Eigenschaften als Proxy für Pedogenese, Verbrennung und Materialeinträge.

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Was die Methode zeigt

Veränderungen magnetischer Eigenschaften von Boden und Sediment im Profil oder Raum.

Wie wir sie in HEL einsetzen

Am Wenzelsplatz ist die magnetische Suszeptibilität eine unabhängige Evidenzlinie zusammen mit Geochemie, Korngröße und stabilen Isotopen.

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Wie die Methode funktioniert

Die magnetische Suszeptibilität beschreibt, wie stark ein Material auf ein schwaches äußeres Magnetfeld reagiert. Sie hängt von Konzentration, Art und Korngröße magnetischer Minerale ab, die durch Pedogenese, Erhitzung oder Materialeintrag entstehen oder verändert werden können.

Profile zeigen schnell Kontraste zwischen Einheiten; Flächenmessungen können Zonen unterschiedlicher magnetischer Eigenschaften abbilden. Da archäologische Anreicherung mehrere Ursachen haben kann, müssen Volumen, Feuchte und Korngröße vergleichbar sein.

Wie das Ergebnis zu lesen ist

Erhöhte Suszeptibilität kann mit Verbrennung oder stärkerer Pedogenese zusammenhängen, beweist aber keines von beiden automatisch.

Am aussagekräftigsten in Kombination mit

pXRF, Korngröße, Mikromorphologie und Stratigraphie.

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Praktisch

  • Input / MaterialBoden oder Sediment; Labor- oder In-situ-Messung je nach Workflow
  • Skala / AuflösungProbe, Profil oder räumliches Raster
  • Probenahme / Vorbereitungvergleichbare Volumen- und Feuchtebedingungen, soweit möglich
  • Typischer OutputTiefentrends, Karten und Vergleich mit Geochemie

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Grenzen und Kontrolle

Wir interpretieren sie im stratigraphischen Kontext und zusammen mit weiteren Messungen, nicht als alleinigen Beleg einer Aktivität.

HEL-Beispiele

Wenzelsplatz

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Literatur und HEL-Studien

Ausgewählte Studien, auf denen die Methodenbeschreibungen und HEL-Beispiele beruhen.